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Zahlen im Vorbeigehen? - Mit dem Handy zur Kassa


Mobile Payment

Die Idee des Mobile Payment exisitert schon lange, doch wird noch an der Attraktivität für Anwender gefeilt. Während sich die mobile Zahlungsalternative in anderen Ländern bereits durchgesetzt hat, beginnt sie sich nun auch in Deutschland und Österreich zu etablieren.



Internet-StartUps entpuppen sich als die wahren Konkurrenten von Banken und Sparkassen. Sie entwickeln digitale Lösungen für den Transfer von Geld und die Kontoverwaltung. Der Trend entwickelt sich zunehmend zu mobilen und damit unabhängigen Lösungen. Statistiken zeigen uns: Mobile Payment wird sich früher oder später durchsetzen!

Mobile Payment - Sicherheit geht vor


Wie schafft man es nun Anwender davon zu überzeugen: Weg von der Brieftasche und hin zum Mobile Payment? - Sicherheit, Simplizität und Geschwindigkeit lautet die Devise!

Payfriendz zum Beispiel versucht mit herausragenden Features und Konditionen zu punkten und so seine Kunden anzuwerben. Die Kunden erhalten eine virtuelle kostenlose Payfriendz-Kreditkarte, es sind auch Transaktionen an Personen ohne Konto möglich. Ein weiteres Goodie ist, dass Transaktionen mit gleichen Währungen kostenlos abgewickelt werden. Dieses virtuelle Konto kann mittels Kreditkarte oder Überweisung vom Bankkonto aufgeladen werden. Unternehmen versuchen Prozesse so unkompliziert wie möglich zu gestalten und so deren Kunden anzulocken.
Jährlich wird uns der große Durchbruch des Mobile Payment prophezeit. Doch bisher hatte noch niemand die breite Masse für sich gewinnen können. Klar ist, Mobile Payment wird sich durchsetzen. Es wurden bereits verschiedene Lösungen für die M-Commerce-Branche entwickelt. Beispielsweise die Bezahlung über Applikationen, Mobile Payment über SMS, Mobile Payment über biometrische Funktionen, z.B. über Gesichtserkennung oder den Fingerabdruck. Dies sind Systeme die längst nicht mehr nur Vision sind, sondern bereits in vielen Branchen getestet werden. Das wahre Problem wird sein, sich am Ende für ein einheitliches System zu entscheiden. Das Angebot soll nicht abschreckend wirken, sondern soll den Nutzern Sicherheit, Komfort und Attraktivität bieten.

Einsatzmöglichkeiten von Mobile Payment


Trotz der zahlreichen Angebote an verschiedensten Systemen (und bisher keiner einheitlichen Lösung) gewinnt Mobile Payment bei seinen Anwendern immer mehr an Wohlgefallen. So wird es bereits in Ländern wie Estland als Zahlungsmittel im Supermarkt, beim Bäcker, an der Kinokasse oder sogar für die Parkgebühren verwendet. Zahlen per SMS ist die einfachste Variante und steht nach wie vor für sogenannte Micro-Beträge hoch im Kurs. Fahrscheintickets können mobil bezahlt und am Handy abgespeichert werden.

Mobile Payment per SMS bietet Vorteile


SMS hält also nach wie vor viele Türen offen. Einer der großen Vorteile ist die Plattformunabhängigkeit. SMS ist und bleibt ein universell funktionierendes System! Angaben von Konto- oder Kreditkartendaten sind bei Transaktionen per SMS nicht nötig. Produkte und Dienstleistungen können jederzeit konsumiert und auf einfachste Weise bezahlt werden. Wussten Sie, dass immer mehr Hilfsorganisationen auf SMS-Spendenlösungen setzen? Auch dies bietet einen klaren Nutzen. Eine sofortige Bezahlung ohne lästiges Ausfüllen von Kontodaten ist hier möglich. Zielgruppen können leicht und unkompliziert erreicht werden.

Zahlen und Fakten zum Mobile Payment


Statistiken zeigen uns, dass sich Mobile Payment früher oder später auch in Österreich ausbreiten wird. Bereits 2016 soll die Anzahl der Mobile Payment Nutzer in Europa auf etwa 65 Millionen ansteigen. Eine Studie hat ergeben, dass Mobile Payment bereits 16,1% aller Transaktionen in Deutschland ausmacht. Adyen, der globale Anbieter von internationalen und Omni-Channel-Zahlungslösungen, veröffentlichte seinen Mobile Payment Index für das zweite Quartal 2014. Dafür analysierte das Unternehmen alle Transaktionen innerhalb seines Netzwerks zwischen April und Juni 2014. Der Index gibt Aufschlüsse über den weltweiten Anstieg mobiler Bezahlvorgänge in den letzten 12 Monaten. Europa steht hierbei an der Spitze des M-Commerce mit einem Anteil von 22,7% aller durchgeführten Transaktionen, die von einem mobilen Endgerät ausgingen. 12,4% wurden dabei von einem Smartphone getätigt, 10,3% von einem Tablet. Das bedeutet einen Anstieg von 40% im Vergleich zum Juni des Vorjahres, als mobile Transaktionen nur 16,3% aller getätigten Bezahlvorgänge ausmachten.

Mobile Payment vs. Bargeld


FAZIT


Durch Mobile Payment können Verfahren erreicht werden, welche dem Kunden eine schnelle und bequeme Zahlungsform ermöglichen. Klar ist, und das beweisen uns die Zahlen, dass immer mehr Systeme für mobile Zahlungsabwicklungen, vor allem für kleine Händler, auf den Markt kommen werden. Wer Bares machen will muss also auch mit dem Stand der Technik mitziehen.


Quellen
Statisikzahlen von: http://de.statista.com, http://mobilbranche.de/2014/07/mobile-payment-prozent, http://www.pressebox.de/inaktiv/adyen-bv/Mobile-Payment-Index-Adyen-registriert-Anstieg-bei-mobilen-Bezahlungen-im-Reise-Ticketing-und-Einzelhandelsbereich/boxid/691187, http://www.golem.de/news/payfriendz-geld-kostenlos-per-app-ueberweisen-1407-108015.html